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Wellensittich (schnellwachsende Beule am Bein) von Olaf Pflüger, Garbsen
Noname hatte ja schon so einiges hinter sich seit er bei uns eintraf. Seine Geschichte kann bei den Geschichten (Nonames Geschichte) nachgelesen werden. Aber es kam leider schlimmer. Die ersten Anzeichen ware in etwa die selben, wie beim oberen Fall [Wellensittich (verletztes Bein?)]. Auch hier wurde mit einem Mal das Bein ungelenk.


Es wurde langsam etwas dicker und er konnte sein Bein nicht mehr wie gewohnt benutzen. Er zog es mehr oder weniger hinter sich her. Da wir der Sache natürlich sofort auf den Grund gehen wollten, war auch hier der Gang zum Tierarzt unumgänglich.
Da auch der Tierärztin nicht sofort klar war, was genau bei Noname falsch lief, wurde Röntgenaufnahmen von seinem Bein gemacht. Dar Verdacht, es könne sich um einen Tumor im Bauchbereich handeln, wurde durch Abtasten untersucht, aber da war nichts auffälliges. Das kam uns schon komisch vor, besonders da wir ja gerade erst einen ähnlichen Fall hatten, bei dem es dann tasächlich ein Tumor im Bauchbereich handelte.

Mit Hilfe der Röntgenaufnahme wurde versucht das Problem zu endecken. Leider ist das Röntgengerät nicht besonders gut bei so feinen Aufnahmen. Die Aufnahmen sehen dann immer sehr unscharf aus. Trotzdem ist auf den Aufnahmen ist die Schwellung (siehe Markierungen) klar und deutlich zu erkennen.

Aber auch etwas weiteres war zu sehen. Es war ein dunkler Strich über dem Knochen zu sehen (siehe Pfeile). Somit wurde als Diagnose ein Knochenbruch gestellt. Die Schwellung wäre somit bedingt durch die Verletzung entstanden.

Hier ist Noname kurz nach seinem Augen-OP zu sehen.
Weitere Infos darüber gibt es bei den Geschichten unter
Nonames Geschichte
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Röntgenaufnahme Nr. 1 von vorn
Röntgenaufnahme Nr. 1 von der Seite
Mit dieser Diagnose gingen wir also wieder nach Hause. Noname sollte Ruhe haben, damit sein bein heilen konnte. Er wurde also einzeln gesetzt und bekam seine nötige Ruhe.

Leider wurde in den nächsten Tagen das Bein immer ungelenker. Auch die Schwellung wurde im Laufe der nächsten 2,5 Wochen immer dicker. Dieses aber war für die Diagnose ungewöhnlich, so das unsere Tierärztin sich entschloß Nonames Bein noch einmal zu röntgen. Auf den unteren Aufnahmen kann man deutlich erkenne wie stark das Bein inzwischen angeschwollen war.
Röntgenaufnahme Nr. 2 von der Seite
Röntgenaufnahme Nr. 1 von vorn
Dieses schnelle starke Anschwellen deutet auf einen Tumor hin. Da sich Noname inzwischen deutlich quälte entschlossen wir uns ihn einschläfern zu lassen. Er hatte es einfach nicht verdient so zu leiden.


Bild Nr. 1 Der freigelegte Tumor.



Bild Nr. 2 Der freigelegte Tumor aus einer anderen Sicht.



Bild Nr. 3 Die haut wurde vom Tumor entfernt.



Bild Nr. 2 Beim entfernen des Tumors blutete es sehr stark, obwohl Noname das schon seit mehreren Minuten nicht mehr lebte.



Bild Nr. 2 Der Tumor, sehr groß und unwahrscheinlich blutig.

11.11.2005

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