| Wellensittich (verletztes
Bein?) von
Olaf Pflüger, Garbsen |
| Ich hatte wie immer
mittags nach den Vögeln geschaut, da war alles im Ordnung,
kein Vogel zeigte ein auffälliges Verhalten. Abends dann
der Schock, eine Sitzstange war abgefallen und es verblieb
eine Drahtschlaufe. Aber viel Schlimmer, ein Hahn hat plötzlich
sein Bein nach hinten abgestreckt und es nicht mehr belastet,
sondern sich auf dem Brustkorb abgestützt. Ich habe ihn
natürlich sofort eingefangen und bin zu unserem Tierarzt
nach Garbsen gefahren. Er wurde noch abends untersucht. Der
Tierarzt hegte zwar den Verdacht eines Tumors, der auf den
Ischiasnerv drückt, konnte aber nichts ertasten. Auch
ein Bruch war nicht zu erfühlen, somit wäre nur
noch eine Zerrung der Muskeln in Frage gekommen. Diese aber
musste sehr stark sein, da ein paar Zehen ohne Reflex waren.
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Ich hatte wie immer
mittags nach den Vögeln geschaut, da war alles im Ordnung,
kein Vogel zeigte ein auffälliges Verhalten. Abends dann
der Schock, eine Sitzstange war abgefallen und es verblieb
eine Drahtschlaufe. Aber viel Schlimmer, ein Hahn hat plötzlich
sein Bein nach hinten abgestreckt und es nicht mehr belastet,
sondern sich auf dem Brustkorb abgestützt. Ich habe ihn
natürlich sofort eingefangen und bin zu unserem Tierarzt
nach Garbsen gefahren. Er wurde noch abends untersucht. Der
Tierarzt hegte zwar den Verdacht eines Tumors, der auf den
Ischiasnerv drückt, konnte aber nichts ertasten. Auch
ein Bruch war nicht zu erfühlen, somit wäre nur
noch eine Zerrung der Muskeln in Frage gekommen. Diese aber
musste sehr stark sein, da ein paar Zehen ohne Reflex waren.
Der Wellensittich blieb eine Woche beim Tierazt, aber es wurde
nicht besser. Die Vermutung wurde nun auf eine Muskelverletzung
ausgedehnt, die sehr lange braucht, bis sie heilt. Ein Tumor
war nicht fühlbar. So kam der Wellensittich bei uns in
einen speziell eingerichteten Krankenkäfig. Dem Vogel
ging es aber nicht besser, im Gegenteil, er nahm deutlich
ab. Deshalb bin ich am Mittwoch wieder zum TA mit ihm. Die
vorläufige Diagnose war ein etwa erbsengroßer Tumor im
Bereich der Niere. Da dieser nach so kurzer Zeit zu fühlen
war, musste er einfach bösartig sein. Da der Vogel deutlich
gelitten hat wurde er eingeschläfert.
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| Kotaufnahme
vom Tag des Einschläferns:
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Lebensweg
des Vogels |
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Um ganz sicher zu sein, hat die Tierärztin
den Vogel nach dem Tod geöffnet. Zum Vorschein
kam ein etwa kirschgroßer Tumor mit mindest
einer Zyste zum Vorschein. Hier ist ein Bild des Tumors
im Größenvergleich zu sehen. Oben das Herz,
die Zyste ist etwa gleich groß und darunter
der Tumor.
- 2001 Geburtsjahr
- 2002 Kauf des Vogels
- 2002 - 2004 keine Verpaarung, keine
Nachzuchten, 2 Wurmkuren (Banminth Katze)
- Januar 2004 Bein nach hinten abgewinkelt
- Februar 2004 Vogel eingeschläfert
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Tumoraufnahmen
am offenen Vogel:
Bild 1 (Tumor Großaufnahme)

Bild 2 (Vogel Großaufnahme)
Bild 3 (Tumor Größenverhältnisse)
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11.11.2005
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